Nest-Info Februar 2009

Saugende Inkontinenzartikel auf Rezept der AOK Hessen wieder bei uns erhältlich

Sie können ab 01.01.2009 nicht mehr bei jedem Sanitätshaus jedes Rezept einlösen. Der Gesetzgeber hat in § 33 SGB V bestimmt, dass bestimmte Leistungen nur durch einen Leistungserbringer erfolgen können. Die Krankenkassen führen hierzu Ausschreibungsverfahren durch und benennen Ihnen den Leistungserbringer. Sie können jedoch ausnahmsweise einen anderen Leistungserbringer wählen, wenn ein berechtigtes Interesse besteht. Ob ein berechtigtes Interesse besteht sollten Sie vorher mit Ihrer Krankenkasse klären, zudem haben Sie Mehrkosten selbst zu tragen.

Die AOK Hessen hatte die Versorgung mit saugenden Inkontinenzartikeln öffentlich ausgeschrieben. Auf die Ausschreibung haben vier Anbieter den Zuschlag erhalten, zu denen wir nicht gehörten. Wir hatten Sie daher informiert, dass Sie diese Artikel auf Rezept nicht mehr von uns beziehen können.

Allerdings hat die AOK Hessen den Vertrag mit der Firma MAKO, die in unserem Gebiet die Versorgung übernommen hatte, gekündigt.

Für Sie bedeutet das, dass Sie ab sofort Ihre benötigten Inkontinenzartikel wieder von uns als Ihrem bisherigen Lieferanten erhalten können.

Sollten Sie bereits ausstehende Versorgungen nicht mehr durch die Firma MAKO erhalten, bittet Sie die AOK Hessen, sich ggf. bei Ihrem behandelnden Arzt eine neue Verordnung ausstellen zu lassen Sie können diese dann bei uns als Ihrem bisherigen Versorger einreichen.

Nest-Info
„Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben Sie bereits mit unserem Nest-Info über Änderungen ab 01.01.2009 informiert. Aus gegebenem Anlass berichtigen wir diese Information nachfolgend
:

Was ändert sich für Sie?

  • Sie können ab 01.01.2009 nicht mehr bei jedem Sanitätshaus jedes Rezept einlösen. Der Gesetzgeber hat in § 33 SGB V bestimmt, dass bestimmte Leistungen nur durch einen Leistungserbringer erfolgen können. Die Krankenkassen führen hierzu Ausschreibungsverfahren durch und benennen Ihnen den Leistungserbringer. Sie können jedoch ausnahmsweise einen anderen Leistungserbringer wählen, wenn ein berechtigtes Interesse besteht. Ob ein berechtigtes Interesse besteht sollten Sie vorher mit Ihrer Krankenkasse klären, zudem haben Sie Mehrkosten selbst zu tragen.

Die Folgen für Sie sind:
  • Auch weiterhin erhalten Sie die gewohnte Markenqualität, allerdings können Sie bestimmte Leistungen wie z. B. Inkontinenzeinlagen auf Rezept eben nur von einzelnen Hilfsmittelerbringern, die Ihnen von Ihrer Krankenkasse benannt werden, beziehen. Nach wie vor gilt auch, dass Sie für Sonderwünsche eine Aufzahlung leisten müssen, wenn keine medizinische Notwendigkeit besteht.
    Des Weiteren sind Warenrücknahmen und die Kombination zwischen Artikeln verschiedener Marken möglich.

  • Ihre Bestellungen können Sie bei den Leistungserbringern nicht nur telefonisch, die hierfür Callcenter einrichten können, einreichen, eine Bestellung ist auch per Telefax oder online möglich. Oder Sie wenden sich an ein Beratungscenter Ihrer Krankenkasse, die Ihre Bestellung weiter leitet.
    Sowohl die Mitarbeiter des Leistungserbringers, insbesondere des Callcenters, als auch Ihrer Krankenkasse beraten Sie gerne. Die Gebühren für Anrufe halten sich im Rahmen des Üblichen, zum Beispiel beträgt derzeit der Preis bei der Hotline der AOK Hessen 3,9 ct/Minute für Anrufe aus dem deutschen Festnetz (ggf. abweichende Preise aus den Mobilfunknetzen).

  • Ihre Inkontinenzprodukte können Sie bei dem Erbringer beziehen oder sich ausliefern lassen, wobei die Auslieferung innerhalb von 24 Stunden erfolgen muss. Wie bisher reichen Sie dazu das Rezept ein, dies geht auch per Telefax, online oder über ein Beratungscenter Ihrer Krankenkasse.

Wir garantieren weiterhin Ihre:

  • persönliche Beratung
  • persönliche Lieferung

Was geschieht mit Rezepten aus dem Jahr 2008 ?

  • Alle für das Jahr 2008 ausgestellten Rezepte können auch bei der Nest GmbH eingereicht werden.

Müssen alle Produkte von bestimmten Erbringern bezogen werden ?

  • Nein. Artikel wie Katheter, Urinbeutel, Verbandstoffe, Nahrung oder ähnliches können Sie weiterhin von uns beziehen, auf Rezept derzeit aber keine Windelhosen und Vorlagen.

Artikel über die 31 € Pauschale der Pflegekasse bleiben ebenfalls von der Neuregelung unberührt.

Wenn Sie ab dem 01.01.2009 weiterhin Ihre Windel / Vorlage von uns beziehen wollen, sprechen Sie mit uns über eine günstige Versorgung ohne Rezept.


Wir werden alles versuchen um Ihr Markenprodukt so günstig wie möglich zu halten.

Die Preise für die „Mobile – Höschen“ bleiben die gleichen, auch wenn kein Rezept eingereicht wird.


Pflegebedürftige haben Anspruch auf
Versorgung mit Pflegehilfsmitteln, die zur
Erleichterung der Pflege oder zur Linderung
der Beschwerden des Pflegebedürftigen
beitragen oder ihm eine selbständigere
Lebensführung ermöglichen
( § 40 Abs. 1 Pflege VG )
Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel
werden von den Pflegekassen monatlich bis
zu einem Betrag von 31 Euro erstattet.
Hierzu ist die entsprechende Rechnung oder
Quittung an die jeweilige Pflegekasse ein-
zureichen. Ein Rezept des Arztes ist hier
natürlich nicht erforderlich.

UNSER SERVICE:
Sie unterschreiben bei dem Erhalt der Ware
den Lieferschein, und treten somit Ihre
Forderdung gegenüber der Pflegekasse an
uns ab.

IHRE VORTEILE:
• keine Vorkasse
• kein monatliches Einreichen der Belege bei Ihrer Pflegekasse

GMG Zuzahlung
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